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Falscher Heiland

Wir haben die Tage mit Beten verbracht,
wir flehten zu dir in jeder Nacht,
dein Wort vor den Augen, dein Bild an der Wand,
gedruckt und verbreitet im ganzen Land.

Du hast uns verraten, verkauft und verlacht,
hast niemals ein Wunder für uns vollbracht.
Es gibt nur noch Rache für deinen Betrug.
Es gibt kein Erbarmen - genug ist genug.

Du bist der falsche Heiland.
Dein ist der jüngste Tag.
Wir singen und wir tanzen
und pinkeln auf dein Grab.

Halleluja falscher Heiland!

Du hast uns gepredigt und Lehren erteilt,
hast niemals die Lahmen und Blinden geheilt,
hast Reichtum versprochen, hast Lügen erzählt
und hast uns mit heiligen Liedern gequält.

Im Glauben an dich zogen wir in den Krieg,
dort sind wir gefallen, es gab keinen Sieg.
Es gibt nur noch Rache, für deinen Betrug
es gibt kein Erbarmen, genug ist genug.

Du bist der falsche Heiland.
Dein ist der jüngste Tag ...

Halleluja falscher Heiland!

Wir werden dich suchen mit Engelsgeduld.
Wir werden dich finden. Du zahlst die Schuld.
Es gibt nur noch Rache für deinen Betrug.
Es gibt kein Erbarmen - genug ist genug.

Halleluja falscher Heiland!
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2000 Meilen unterm Meer

Zwei weiße Segel glitten grad durch deine Augen.
Darin die See ist tiefer als ein Lot je ging.
Ein Sturm zieht auf mit Wellen, die zum Töten taugen, die jedes Schiff verschlingen, das am Anker hing.

Zwei weiße Haie glitten grad durch deine Augen.
Ich schmeck das bittre Salz der See in meinem Mund. Es ist noch Angst in mir, wie könnte ich auch glauben, dass dort kein Zweifel wäre unten auf dem Grund?

Ich versinke. Ich ertrinke.
Ich will keine Schmerzen mehr.
Ich will dort sein, wo es still ist:
2000 Meilen unterm Meer.

Zwei weiße Flügel falten sich um deine Schultern.
Im Rausch der Tiefe bist du weiß und wunderschön.
Ich weiß genau, du bist jetzt hier, mich zu erlösen.
Ich kann nicht weiterschwimmen, bitte lass mich gehn.

Ein weißes Licht verschlingt die Haie und die Segel,
verschlingt die See und in mir wird es still, so still.
Ich bitte dich, schalt ab die summenden Maschinen,
die mich am Leben halten - länger als ich will.

Ich versinke. Ich ertrinke ...
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Wolfstraum

...wovon die Wölfe träumen...

Diese Nacht ist ein Kissen, auf dem wir beide liegen,
und wir mischen die Haare, ruhelos im Schlaf.
Ich sah seltsame Bilder, hab im Traum mich verwandelt,
bekam Klauen und Zähne, als dein Blick mich traf.

Vor dem Fenster die Tiere schrien mit heiserer Kehle,
und mit blutiger Pfoten streiften sie umher.
Die Gewehre im Anschlag, lebten Jäger auf Bäumen,
hielten Ausschau nach Beute unterm Sternenmeer.

Wovon die Wölfe träumen will ich heut Nacht erfahr'n.
Will zwischen ihren Leibern vergessen wer ich war.

Es zieht mich in die Wälder, zu den Jägern und Wölfen.
In die mondlosen Nächten, fern von deinem Blick.
Ich hab Klauen und Zähne, ich zerfetze die Laken,
Und du bleibst auf dem Kissen dieser Nacht zurück.

Wovon die Wölfe träumen will ich heut Nacht erfahr'n.
Will zwischen ihren Leibern vergessen wer ich war.
Wovon die Wölfe träumen will ich heut Nacht erfahr'n.
Will zwischen ihren Leibern vergessen wer ich war.

Wovon die Wölfe träumen, wovon die Wölfe träumen,
werd ich nur fern von dir erfahr'n!
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Die Schlacht

Manchmal muss man um zu siegen
alle Wälle überrennen
alle Mauern muss man schleifen
alle Türme niederbrennen

Manchmal muss man um zu siegen
alle Gräben überspringen
alle Tore müssen splittern
Wächter muss man niederringen

Schau die Feuer, hör die Trommeln
und ergib dich dieser Nacht
Schau die Feuer, hör die Trommeln

Manchmal muss man um zu siegen
keusche Unschuldsmiene zeigen
sich in wahrer Demut üben
schüchtern sein und ganz bescheiden
Manchmal muss man um zu siegen
Freunde morden und verraten
man muss lügen und betrügen
man muss säen böse Saaten

Schau die Feuer, hör die Trommeln
und ergib dich dieser Nacht
schau die Feuer, hör die Trommeln
ich gewinne diese Schlacht

Schau die Feuer hör die Trommeln
und ergib dich dieser Nacht
schau die Feuer, hör die Trommeln

Manchmal muss man um zu siegen
erst sich selbst im Kampf bezwingen
seine Schwächen überwinden
jeden Zweifel niederringen

Schau die Feuer, hör die Trommeln
und ergib dich dieser Nacht
schau die Feuer, hör die Trommeln
ich gewinne diese Schlacht.......
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Knochenschiff

Ein Boot aus Fleisch treibt auf dem Meer.
Aus blanken Knochen ist der Mast gemacht.
Im Rippengitter unter Deck,
da schlägt ein Herz mit einem Leck
im Takt der Wellen Tag und Nacht.

Wohin soll denn die Reise gehn?
Aufs nächste Riff, aufs nächste Riff!
Ein Büschel Haare weht am Mast
vom Knochenschiff, vom Knochenschiff.

Das Knochenschiff treibt auf dem Meer.
Sein Ruder brach schon auf der Jungfernfahrt.
Hat sich die Segel tätowiert,
der Kiel ist mit Metall verziert
und von den Stürmen wird die Haut so hart.

Wohin soll denn die Reise gehn? ...

So manche Narbe ziert den Bauch
und offne Wunden sind dort auch.
Das Schiff sehnt sich nach einem Riff so sehr.

Wohin soll denn die Reise gehn? ...
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Krähenfraß

Einst ging spazieren ich allein
sah ich zwei Krähen heiser schrein
die eine krächzte: Freundin mein
wohin lädst du mich heute ein?
es liegt erschlagen ein Soldat
im Graben hinter Stacheldraht

sein Blut ist dem des Feindes gleich
ein Festmahl für das Krähenreich
es wird ein guter Abendfrass
ich krieg die Augen du die Nas'
dann teilen wir zum Fest den Rest
polstern mit seinem Haar das Nest

der Schädel knirschend splatet sich
zwei Hälften Hirn für dich und mich
kein Galgen auf der weiten Welt
ernährt uns wie das weite Feld
getränkt vom Blut der Heldenbrust
der Krieg ist stets der Krähen Lust

wir reissen auf die Heldenbrust
der Tod ist stets der Krähen Lust
die blanken Knochen werden rein
noch lange uns erhalten sein
und künden leuchtend aus dem Dreck
von der Soldaten Sinn und Zweck
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Mephisto

Vom Mittelpunkt der Erde, durch das siebente Tor
kam ich, um dir zu dienen auf Erden, jäh hervor
ich bin der Herr der Schatten, erfülle jedenT raum
aus einem Stein erwecke ich Knospe, Sproß und Baum

ich bin dein Meister, ich bin dein Mann
mein Huf aus Stahl stürmt dir voran

ich mache goldnen Honig aus konzentriertem Gift
den nichts in seiner Süße auf Erden übertrifft
heil dich von Wißbegierde und leih dir Speis und Trank
wenn wir uns drüben finden, bau ich auf deinen Dank

ich bin dein Meister ...

ich lache, tanze, springe, sag neue Lieder auf
ich schlag die Welt zu Trümmern und bau sie wieder auf
du hast mit Blut geschrieben, du kennst die Regeln auch
ich hol mir deine Seele, das ist bei mir so Brauch

ich bin dein Meister ...



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